Shinsekai: Die Entwicklung und Geschichte von Ōsakas Retroviertel

Shinsekai in Ōsaka gilt als nostalgisches Retroviertel im Shōwa-Stil und erfreut sich großer Beliebtheit bei Besuchern der Stadt. Tatsächlich repräsentierte das Viertel dabei zu seiner Gründung im Jahr 1912 insbesondere Internationalität und Moderne. Seitdem hat sich das Gebiet schließlich von einem Vergnügungsviertel über eine lokale Einkaufsmeile bis zum heute bekannten Touristenmagneten entwickelt. Die farbenfrohe Geschichte Shinsekais stelle ich dir im Folgenden genauer vor.

Foto eines Restaurants in Shinsekai mit einem Shinsekai Schild im Hintergrund

Heutzutage gilt Shinsekai als nostalgisches Retro-Viertel mit vielen ausgefallenen Restaurants.

Das ursprüngliche Shinsekai: Ein modernes Vergnügungsviertel

Shinsekais Geschichte startete zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Austragungsort der Nationalen Industrie Expo. Daraufhin wurde der Stadtteil zum modernen Vergnügungsviertel.

Zeitstrahl zur Entwicklung Shinsekais von 1889 bis 1923 mit den Daten: 1889 Erschließung des Gebiets, 1903 Nationale Industrie Expo, 1912: Eröffnung Shinsekai, Luna Park, Tsutenkaku, 1918 Verlegung des Rotlichviertels nach Shinsekai, 1919: Erföffnung Zoo und Sumo Halle, 1923 Schließung Luna Park

Die Anfänge machte Shinsekai als Vergnügungsbereich, nachdem auf dem Gelände zuvor die Nationale Industrie Expo durchgeführt wurde.

Die Nationale Industrie Expo

Noch im späten 19. Jahrhundert bestand das Gelände rund um Shinsekai hauptsächlich aus Feldern und lag vor dem eigentlichen Stadtgebiet Ōsakas.[1] Erst mit der offiziellen Gründung der Stadt Ōsaka im Jahr 1889 starteten Projekte zur Umstrukturierung und Erweiterung des Stadtbildes. Im Rahmen dieser wurde beschlossen das Land Shinsekais für die Nationale Industrie Expo im Jahr 1903 zu erschließen.[2] Zunächst wurde ein Eisenbahnanschluss verlegt, danach begannen Bauarbeiten an Messeeinrichtungen und Infrastruktur.[3] Durch die Jobs in Vorbereitung und Ausführung der Expo wurden zudem viele Arbeiter und Tagelöhner angelockt. Um diese besser zu beherbergen, verlegte die Stadt die Slums in den Süden des heutigen Shinsekais.[3]

Historisches Foto der Industrie Expo 1903 in Shinsekai, Osaka

Die Nationale Industrie Expo fand im Jahr 1903 auf dem Gelände des heutigen Shinsekai statt.[4]

Die Messe zeigte insbesondere die technologische Entwicklung und Modernisierung Japans auf und beinhaltete zusätzlich internationale Exponate aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den USA. Dank vielfältigen Ausstellungsstücken, Vergnügungsanlagen und der beeindruckenden nächtlichen Beleuchtung kamen Besucher aus dem ganzen Land in die Stadt. Dadurch bescherte die Nationale Industrie Expo der Stadt Ōsaka nicht nur einen guten Ruf, sondern auch einen Boost der Wirtschaft.[2]

Historisches Foto der Beleuchtung bei der Nationalen Industrie Expo in Osaka 1903

Besonders die imposante nächtliche Beleuchtung lockte viele Besucher zur Expo nach Osaka.[5]

Die Gründung von Shinsekai

Nach der Expo sollte der moderne Eindruck erhalten bleiben, wodurch rund um den Bahnhof ein international-anmutender, futuristischer Vergnügungspark aufgebaut wurde. Die Bauarbeiten verzögerten sich durch den Russisch-Japanischen Krieg jedoch mehrfach, so dass der Luna Vergnügungspark inklusive des Tsutenkaku Turmes seine Pforten erst 1912 öffnete.[3] Das gesamte Gebiet Shinsekais repräsentierte zu diesem Zeitpunkt die Modernität Ōsakas sowie internationale Städte. Dabei wurde der Luna Park nach Vorbild des gleichnamigen Parks in New York gestaltet, der Tsutenkaku Turm wurde dem Eiffelturm nachempfunden und sogar das Maskottchen des Viertels Billiken wurde aus den USA importiert.[1][3][6] Passend zur modernen Gestaltung erhielt das Gebiet seinen heutigen Namen: Shinsekai – Neue Welt.

Diorama von Shinsekai aus dem Jahr 1912

Ein Diorama im Ōsaka Museum of Housing and Living zeigt Shinsekai mit Luna Park und Tsutenkaku Turm im Jahr 1912.

Shinsekai vor dem 2. Weltkrieg

Shinsekai entwickelte sich schnell nach der Gründung zu einem vollwertigen Vergnügungsbereich. Während man im Norden der Stadt hauptsächlich Essen und Shopping frönen konnte, gab es im Süden reichlich Vergnügungsoptionen. Diese wurden nach der Eröffnung stetig weiter ausgebaut. So ließen sich Theater und später Kinos nieder, 1918 wurde das Rotlichtviertel der Stadt Tobita Shinchi in den Süden Shinsekais verlegt, 1919 öffneten eine Sumo Arena und der Zoo im Tennōji Park und 1922 wurden Teile des Luna Parks in ein Geisha Bereich umgewandelt.[1][3][7] Obwohl es so viele attraktive Optionen zur Freizeitgestaltung in Shinsekai gab, wurde der Luna Park stetig weniger besucht. Dementsprechend schloss der Park 1923 seine Tore und wurde in einen Straßenbahnabstellbereich umgewandelt.[1][8]

Historisches Foto Shinsekais mit dem Luna Park und Tsutenkaku Turm.

Im Luna Park Shinsekais befanden sich zahlreiche Attraktionen, dennoch mangelte es an Besuchern und in den 20er schloss der Park wieder.[9]

In der Vorkriegszeit wurde Shinsekai als zugänglich für alle gesellschaftlichen Schichten beschrieben. Dadurch konnte sich der Bereich von anderen Vergnügungsvierteln in Ōsaka abgrenzen, welche für untere Schichten kaum zugänglich waren. Andere zeitgenössische Quellen beschreiben Shinsekai speziell als Viertel der Jungen und berichten, dass reiche Bewohner den Bereich gezielt verlassen haben, da er ihnen zu runtergekommen war. Insgesamt galt der Bereich so als facettenreiches, günstiges und modernes Vergnügungsviertel, welches speziell für Shopping, Entertainment und die Rotlichtbereiche bekannt war. [3]

Foto eines Dioramas zu Shinsekai aus der Austellung im Tsutenkaku Turm.

Ein Diorama von Shinsekai in der Vorkriegszeit aus einer Ausstellung im Tsutenkaku Turm.

Zerstörung und Wandel Shinsekais

Im Krieg wurde Shinsekai stark zerstört, zunächst beim Wiederaufbau vernachlässigt und verlor an Bedeutung. Dadurch entwickelte sich der Stadtteil zum lokalen Einkaufsbereich und sogenannten Vergnügungsviertel der alten Männer.

Zeitstrahl zu Ereignissen in Shinsekai mit den Daten 1943 Abbau des Tsutenkaku, 1945 Zerstörung durch Luftangriffe, 1956 Wiederaufbau des Tsutenkaku, 1958 Prostitutionsverbot, Ab 1960 Demografischer Wandel zu alleinstehenden Männern

Shinsekai wurde im Krieg weitgehend zerstört und zunächst nicht wieder aufgebaut. Da sich viele Arbeiter und Tagelöhner im Gebiet niederließen, veränderte sich das Stadtbild und der Ruf des Viertels.

Kriegs- und Nachkriegszeit

In der Kriegszeit hat Shinsekai starke Veränderungen durchlebt. Zunächst wurde der Tsutenkaku Turm im Jahr 1943 durch ein Feuer am anliegenden Theater schwer beschädigt und schließlich zur Stahlgewinnung demontiert.[1][7] Im Jahr 1945 wurde das gesamte Gebiet Shinsekais durch Luftangriffe und dadurch entstehende Feuer schwer beschädigt.[3] Lediglich das Rotlichtviertel Tobita Shinchi im Süden blieb weitestgehend unbeschadet.[7]

Nach dem Krieg gab kaum Bemühung zum Wiederaufbau Shinsekais. Das Viertel galt demnach als weniger schön im Vergleich zu anderen Stadtteilen wie Dōtonbori und verlor an Beliebtheit als Vergnügungsbereich. Trotz des Zoos und Museums im Tennōji Park war das Viertel durch die Nähe zum Rotlichtviertel und den Slums auch bei Familien unbeliebt. So wandelte sich Shinsekai zunächst zur Einkaufsmeile für die ansässige Bevölkerung.

Historisches Foto der Zerstörung in Osaka durch die Luftangriffe im zweiten Weltkrieg

Ōsaka erlitt durch Bombardierungen und dadurch entstehende Feuer während des 2. Weltkriegs starke Beschädigungen.[10]

Wandel zu einem Vergnügungsbereich der alten Männer

Dank einiger Kinos und dem Wiederaufbau des Tsutenkaku Turms im Jahr 1956 erhob sich Shinsekai erneut als Vergnügungsbereich. So erhielt das Viertel seinen Ruf als günstigen Unterhaltungsbereich mit einer Mischung aus Eleganz und Obszönität wieder.[3] Diese Rückkehr zu den alten Hochtagen Shinsekais war jedoch nicht von langer Dauer. Ab den 1960ern schlossen nach und nach die Kinos des Viertels, da sich die Unterhaltung insbesondere durch die Verbreitung des Fernsehens wandelte. Zeitgleich waren weite Bereiche Shinsekais von Bauarbeiten betroffen, da für die Internationale Expo 1970 eine U-Bahn unter dem Viertel verlegt wurde. Weiterhin mussten durch das Anti-Prostitutionsgesetz von 1958 viele Bordelle in der Gegend schließen und staatliche Fördergelder wurden lieber in Einkaufszentren investiert als in Einkaufsstraßen wie Shinsekai.[3]

Foto des Tsutenkaku Turms in Osaka.

Der Tsutenkaku Turm wurde erst im Jahr 1956 wieder aufgebaut. Seitdem gilt dieser erneut als Wahrzeichen Shinsekais.

Entgegen den Erwartungen konnte auch die Internationale Expo 1970 keinen wirtschaftlichen Aufschwung in das Gebiet bringen. Tatsächlich war die Entwicklung eher gegensätzlich. So ließen sich die Arbeiter, die zum Aufbau der Expo nach Ōsaka gekommen sind, insbesondere in Shinsekai und den naheliegenden Slums nieder. Dadurch verschob sich das demographische Bild – statt Familien wohnten ab den 70er hauptsächlich alleinstehende Männer im Gebiet. Passend zu den Bedürfnissen der neuen Bevölkerungsverteilung erfreuten sich insbesondere Pachinko Hallen und Izakaya großer Beliebtheit. Shinsekais Image änderte sich daher zum ‘Vergnügungsviertel für alte Männer’( おっちゃんたちの盛り場).[3]

Foto aus einem Retro Game Center in Shinsekai

Neben Izakaya und Pachinko öffneten ab den 70ern auch vermehrt Gamecenter. Heutzutage befinden sich noch viele Retro Gamecenter in Shinsekai, die Spiele wie Super Mario oder Street Fighter anbieten.

Neugestaltung von Shinsekai durch die Stadt und medialen Einfluss

Um dem Gebiet neues Leben einzuhauchen und dem Verfall entgegenzuwirken, startete die Stadt schließlich Sanierungsbemühungen. Zusätzlich lief im nationalen TV ein Drama mit Location in Shinsekai, welches die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit weckte.

Zeitstrahl mit den Daten: Ab 1980 Wiederbelebungsversuche der Stadt, 1990 Umgestaltung des Tennoji Parks, 1996 Ausstrahlung des TV Dramas Futariko, 1997 Eröffnung von Festival Gate, ab 2000 Kushikatsu Restaurants, 2007 Schließung Festival Gate

Ab den 80er startete die Stadt Versuche Shinsekai erneut als Vergnügungsviertel zu etablieren. Tatsächlich hatte aber die mediale Aufmerksamkeit durch das NHK Drama Futarikko einen stärkeren Einfluss auf die Wahrnehmung des Gebiets.

Wiederbelebungsversuche der Stadt

Erst in den 80ern erwachten Bemühungen das Viertel wieder als Vergnügungsbereich zu etablieren. Dabei standen die Erneuerung des Stadtbildes und das Schaffen neuer Attraktionen im Vordergrund. Zunächst wurde so für die Gartenschau im Jahr 1990 der Tennōji Park generalüberholt, später wurde das Viertel durch Erneuerung der Straßen und Laternen verschönert und 1997 öffnete der neue Freizeitpark Festival Gate.

Foto des ehemaligen Festival Gates

Zur Wiederbelebung des Viertels eröffnete im Jahr 1997 der Freizeitpark Festival Gate. Da dieser nicht viel Anklang bei Besuchern fand, wurde er jedoch bereits 2007 wieder geschlossen.[11]

Während all diese Änderungen offiziell ausschließlich die Stadt verschönern und junge Besucher anlocken sollten, ist durchaus ersichtlich, dass zudem Obdachlose und Bewohner der Slums aus dem Viertel vertrieben werden sollten. So wurde im Tennōji Park nach der Neueröffnung eine Eintrittsgebühr eingeführt, die erneuerten Straßen boten weniger Platz zum Rumlungern und später wurden einige Einrichtungen der ärmeren Schichten wie das Open Air Karaoke am Tennōji Park geräumt.[3][12]

Foto des Tennoji Parks vom Tsutenkaku Turm.

Aussicht auf den Tennōji Park und Zoo vom Tsutenkaku Turm.

Tourismus-Boom durch medialen Einfluss

Während Shinsekai damit rang sein Image aufzupolieren und erneut zu einem modernen Vergnügungsbereich zu werden, startete 1996 auf NHK die TV-Serie Futarikko.[12] Die Serie spielt in Shinsekai und hat das Viertel über Nacht in ganz Japan bekannt gemacht. Insbesondere der nostalgische Charme des Viertels wurde von den Zuschauern der Serie gut aufgenommen. Plötzlich reisten so viele Touristen nach Shinsekai, die Besucherzahlen stiegen und die Wirtschaft im Viertel erholte sich.[3]

Angesichts der steigenden Tourismuszahlen ließen sich ab 2000 viele große Kushikatsu-Restaurants mit prunkvoller Außenwerbung nieder, welche besonders von Gruppen, Familien und Touristen gut aufgenommen wurden. So wandelten sich erneut die Besucher Shinsekais, Pachinko Hallen wurden verdrängt und das Image des Vergnügungsbereichs für alte Männer abgeschüttelt.[3]

Foto eines Kishikatsu Restaurants in Shinsekai

Ab den 2000ern haben sich viele Kushikatsu-Restaurants mit üppiger Außenwerbung im Viertel niedergelassen.

Shinsekai heute – Shōwa Nostalgie und Retro-Feeling

Im Gegensatz zum ursprünglichen modernen und internationalen Viertel, gilt Shinsekai heute als Retroviertel und erinnert Besucher an die Shōwa Zeit. Aktuell locken viele Attraktionen wie der Tsutenkaku Turm[14], eine Spa-Vergnügungslandschaft[15] und der Tennōji Zoo junge Leute und Familien an.[3] Nostalgisches Feeling kommt zudem beim Besuch der Retro Gamecenter, Straßenstände und alteingesessenen Restaurants auf.[16][17]

Foto von Ladendeko in Shinsekai

Bunte Reklametafeln und auffällige Werbung sind Erkennungsmerkmale von Shinsekai.

Im Gegensatz dazu schaffte es der Festival Gate Vergnügungspark nicht Besucher anzuziehen. So musste dieser 2007 schließen, nachdem auch Versuche Künstler auf dem Gelände anzusiedeln fehlgeschlagen sind.[12] Heutzutage findet man auf dem Gelände einen MEGA Don Quijote.

Bis heute bleiben zudem viele günstige Einrichtungen und als obszön geltende Etablissements bestehen. So scheint das nahegelegene Rotlichtviertel weiterhin aktiv zu sein.[7][12] Innerhalb Shinsekais sind zudem Erotikkinos bzw. Videoboxen beliebt, welche sich zu einem beliebten Treffpunkt der Crossdressing Community entwickelt haben.[18] Schlussendlich gilt der Bereich Airin im Süden Shinsekais trotz Gentrifizierungsbemühungen weiterhin als Slum und beherbergt viele Obdachlose und Geringverdiener.[19]

Foto von Erotik-Gacha Maschienen

In Shinsekai halten sich weiterhin einige Einflüsse des Rotlichtviertels. Neben Erotikkinos findet man so auch Erotikgacha.

Fazit und Ausblick

In seiner nur etwas über 100 Jahre langen Geschichte hat Shinsekai viel durchlebt und sich ständig gewandelt. In den Anfängen als modernes Vergnügungsviertel wurden alle gesellschaftlichen Schichten und insbesondere junge Menschen angesprochen. Durch Schäden im Krieg entwickelte sich das Gebiet zur lokalen Einkaufsstraße, welche nur kurzzeitig als Kino-Hotspot Besucher aus anderen Stadtteilen anlocken konnte. Mit dem Schließen der Kinos wandelte sich Shinsekai zum Vergnügungsviertel der alten Männer und erhielt wenig Modernisierung. Schlussendlich weckte jedoch genau dies das Interesse der Bevölkerung, welche durch eine TV-Serie auf den Bezirk aufmerksam wurde und Shinsekai zu einem beliebten Touristenziel mit Nostalgiefaktor erklärte.

Zeitstrahl aus den vorherigen 3 Zeitstrahlen plus einigen aktuellen Bildern aus Shinsekai

Übersicht zur gesamten Entwicklung Shinsekais: Von den Anfängen als modernes Vergnügungsviertel über die Zerstörung im Krieg zur Wiederbelebung durch die Stadt und ein TV-Drama bis zum heute beliebten Retroviertel.

Sicherlich wird sich Shinsekai auch in Zukunft stets weiterentwickeln. Aktuell finden sich gerade in den Slums im Süden vermehrt Touristen wieder und bereits 2022 sollen große Hotels in dem Bereich öffnen.[12][20] Ob diese – gerade angesichts der weltweiten Pandemie – die von der Stadt erhoffte Gentrifizierung bringen, bleibt abzuwarten. Zudem steht 2025 bereits die nächste Internationale Expo auf dem Programm, welche Touristen aus aller Welt nach Ōsaka locken und die Stadt als moderne Metropole präsentieren soll.[21]

Ich bin sehr gespannt was die Zukunft für Shinsekai bringt, hoffe aber, dass das Retro-Futuristische Feeling und die leichte Obszönität das Viertels erhalten bleibt.

Foto eines schmutzigen Tunnels in Shinsekai

Die Stadtverwaltung ist bemüht den Einfluss der Armenviertel auf Shinsekai zu reduzieren. In vielen Bereichen finden sich Verbotsschilder fürs Rumlungern, Müllhinterlassen oder den Verkauf von Waren am Straßenrand.

Warst du bereits in Shinsekai? Was ist dein Eindruck des Viertels? Hinterlass’ doch einen Kommentar oder schreib’ mir auf unseren Social Media Kanälen wie Instagram oder Twitter.

Was man so in den anderen Vierteln Ōsaka machen kann, erfährst du in unserer Übersicht zur Stadt.

Quellen

[1] https://shinsekai.jp/history

[2] https://ndl.go.jp/exposition/e/s1/naikoku5.html

[3] Yagi, H. (2015). Toshin hankagai ni okeru shōtengai katsudō no toshi shakaigakuteki kenkyū: Ōsaka “Shinsekai” chiiki ni okeru shōtenkai soshiki to chiiki imēji no henyō [An urban sociological study of the shopping street “Shinsekai” in the central part of the metropolis of Ōsaka: On a changing of shopping street organization and regional image (Unpublished doctoral dissertation)]. Ōsaka City University, Ōsaka, Japan. https://doi.org/10.24544/ocu.20171101-068

[4] National Diet Library Japan. https://dl.ndl.go.jp/info:ndljp/pid/801973/5

[5] National Diet Library Japan. https://dl.ndl.go.jp/info:ndljp/pid/801973/6

[6] https://www.Ōsakastation.com/shinsekai-and-the-tsutenkaku-tower/

[7] https://pinkvisitor.com/tobita-shinchi/

[8] http://www.to-kosan.com/rekishi/

[9] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Original_Tsutenkaku_and_Shinsekai_aerial_tramway_2.jpg

[10] 毎日新聞社「一億人の昭和史 日本占領2」より. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Osaka_after_the_1945_air_raid.JPG

[11] FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=245479

[12] Novak, David. „The arts of gentrification: Creativity, cultural policy, and public space in Kamagasaki.“ City & Society 31.1 (2019): 94-118. https://doi.org/10.1111/ciso.12195

[13] https://www2.nhk.or.jp/archives/search/special/detail/?d=asadra022

[14] https://www.tsutenkaku.co.jp/index.html

[15] https://www.spaworld.co.jp/english/

[16] https://www.japanvisitor.com/Ōsaka/shinsekai

[17] https://www.jrpass.com/de/blog/visit-shinsekai-Ōsaka-s-retro-futuristic-old-town

[18] Ishii, Yukari, and Lily Miyata. „How Can Mini Cinemas in the Kansai Area Embrace Male-to-Female Cross-Dressers and Their Communities Under Urban Renewal and Gentrification?.“ Sexuality & Culture 24.3 (2020): 946-966. https://doi.org/10.1007/s12119-019-09673-9

[19] Aoki, Hideo. „Homelessness in Ōsaka: globalisation, yoseba and disemployment.“ Urban Studies 40.2 (2003): 361-378. https://doi.org/10.1080/00420980220080311

[20] https://asia.nikkei.com/Business/Business-trends/Osaka-s-once-rough-Airin-neighborhood-now-a-tourist-hot-spot2

[21] https://www.expo2025.or.jp/en/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.