Ikkakuya Ramen-Kette

Bei Ikkakuya handelt es sich um eine auf Ramen im Iekei-Stil spezialisierte Restaurantkette. Diese unterhält Standorte in mehreren Präfekturen wie Chiba und Shizuoka sowie über 30 Niederlassungen allein in Tōkyō.

Foto von Ramen im Ikkakuya
Ramen auf Soja-basis im Ikkakuya.

Die Ramen im Ikkakuya

Ikkakuya stellt Ramen entsprechend dem im Yokohama begründeten Iekei-Stil her. Dieser zeichnet sich besonders durch eine kräftige Brühe und dicke Nudeln aus. Im Ikkakuya hat man dabei die Wahl zwischen einer Brühe auf Soja oder Salz Basis. Da die Brühe von Iekei-Ramen recht salzig schmecken kann, isst man diese typischerweise gemeinsam mit weißem Reis. Die meisten Ikkakuya-Standorte bieten diesen mittags als Gratisbeilage zu Ramen an. Die klassischen Toppings beim Ikkakuya sind neben Chāshu besonders Nori und Spinat sowie eingelegte Wachteleier. Gegen zusätzliche Gebühren stehen weitere Topping-Variationen und Beilagen wie Gyōza zur Auswahl bereit. Zusätzlich kann man den Härtegrad der Nudeln, die Stärke der Brühe sowie die Menge an Öl anhand einer dreistufigen Skala wählen.

Aufbau des Restaurants

Innenansicht des Ikkakuya in Akihabara.
Innenansicht des Ikkakuya in Akihabara.

Kurz hinter dem Eingang befindet sich für gewöhnlich bereits der Ticketautomat, mit dem man sein Essen bestellt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ramen-Läden, verfügen die Ikkakuya Standorte über elektrische Automaten mit Touchscreen. Bemerkenswert ist besonders, dass diese eine englische Speisekarte anzeigen können, wodurch der Bestellvorgang für Ausländer deutlich vereinfacht wird. Wie bei normalen Ramen-Automaten erhält man nach Einwurf des Geldes und Auswahl der Speisen Tickets. Diese gibt man beim Personal ab, welches einem darauf einen Sitzplatz zuweist und Gläser mit Wasser bereitstellt.

Der Aufbau des Essbereiches ist dabei typisch für Ramen-Läden. Statt Gruppentischen gibt es hauptsächlich Thekenplätze und nur einige kleinere normale Tische. Gesessen wird auf Hockern statt auf Stühlen, aber da man im Ramen-Laden nach dem Essen meist schnell wieder geht, ist dies gewöhnlich kein Problem. Neben Wasser stehen an den Sitzplätzen einige Gewürze sowie Knoblauch zum Verfeinern der Ramen bereit. Außerdem gibt es Servietten und Papierschürzen, da die Brühe beim Ramenessen spritzen könnte.

Fazit

Insgesamt bietet Ikkakuya dicke Nudeln in kräftiger Brühe, die sehr würzig und sättigend sind. Aufgrund der englischen Automaten ist die Bedienung im Vergleich zu anderen Ramenläden für Touristen recht einfach. Da die Kette zudem über viele Standorte verfügt, steht dem Besuch während der Reise wohl nicht viel entgegen. Mein persönlicher Favorit sind Ramen auf Soja-basis mit einem zusätzlichen eingelegten Hühnerei als Topping sowie eine Portion Gyōza. Guten Appetit!

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